So lesen Sie die Einzugschancen
Pro Person schätzen wir, wie oft sie in unserem Modell ins Parlament käme — über ein Direktmandat, über die Liste, oder beides. Grundlage sind dieselben Umfrage- und Wahlkreis-Simulationen wie bei der Wahlkreise.
- Einzug — Anteil der Simulationen, in denen die Person einen Sitz erhält (Direkt und/oder Liste).
- Direkt — Anteil, in dem sie ihren Wahlkreis gewinnt.
- Liste % — Anteil, in dem sie über die Liste nachrückt (nur wenn ein Listenplatz bekannt ist).
- Listenplatz / WK — bekannter Listenplatz bzw. Direktwahlkreis. Ohne Listenplatz steht
—, Liste % ebenfalls, und Einzug = Direkt. - Quellen — auf der Profilseite der Person ausgewiesen; Namen verlinken dorthin.
- i-Button (Sachsen-Anhalt) — Geburtsjahr/-ort, Wohnort und Beruf laut Landeswahlleiterin / StaLa.
- Geschlechteranteil — geschätzt anhand der Vornamen (Wörterbuch + manuelle Korrekturen), nicht amtlich. Getrennt ausgewiesen: Gesamt, nur Liste, nur Direkt, sowie gewichtet mit P(Liste) bzw. P(Sieg) (erwartete Anteile unter Einziehenden; inkl. erwarteter Mandatszahl Σ P; bei Σ P < 1: „keine Mandate erwartet“, kein %-Anteil). Unklare Namen zählen separat und fallen aus dem %-Anteil.
Doppelkandidatur: Wer schon über Direkt einzieht, wird auf der Liste übersprungen — darunterliegende Plätze rücken nach. Deshalb kann jemand mit schlechterem Listenplatz eine höhere Listen-Chance haben, wenn darüber viele Direktmandate gewinnen.
Landesliste: Für Landeslisten gilt: nach Listenplatz; Direktmandatierte werden auf der Liste übersprungen. Keine Grundmandatsklausel — unter 5% gibt es keine Listensitze, aber gewonnene Direktmandate bleiben.
Berlin, Bezirkslisten: CDU, SPD und Linke treten 2026 mit Bezirkslisten an (Grüne, AfD, FDP, BSW mit Landesliste). Direktmandate werden je Bezirk auf die Hare-Unterverteilung angerechnet — Überhang in einem Bezirk wird nicht mit ungenutzten Listenplätzen in anderen Bezirken verrechnet. Dadurch entstehen mehr Überhang- und Ausgleichsmandate, das Abgeordnetenhaus wird größer, und die Listen-Einzugschancen (vor allem Landesliste etwa Platz 11–20 und Bezirkslisten Platz 1–3 außerhalb der Hochburgen) steigen. Die Direktmandat-Wahrscheinlichkeiten bleiben unverändert.
Fehlende Namen erscheinen kursiv als Platzhalter und zählen als eigene Personen.
Aktualisierung 29. August 2026 (Berlin): Die Listen-Wahrscheinlichkeiten wurden neu berechnet. Überhangmandate entstehen bei Bezirkslisten (CDU, SPD, Linke) je Bezirk und werden nicht landesweit mit ungenutzten Listenplätzen verrechnet. Das Abgeordnetenhaus fällt in den Simulationen deutlich größer aus als 130 Sitze; die Listen-Chancen steigen entsprechend. Die Direktmandat-Wahrscheinlichkeiten sind unverändert. Grüne, AfD, FDP und BSW treten mit Landesliste an — dort gilt weiterhin der landesweite Vergleich.