Der Artikel untersucht, wie unterschiedliche Annahmen in Swing-Modellen – etwa uniformer versus proportionaler Swing – die Übertragung nationaler Stimmentrends auf Wahlkreise und damit Sitzprognosen beeinflussen. Anhand der vergangenen acht Bundestagswahlen und einer Simulationsstudie zeigen wir, dass die Unterschiede zwischen den Modellen oft moderat ausfallen, die Modellwahl aber die Präzision der Vorhersagen beeinflusst.

Journal: Electoral Studies, Volume 102, Article 103104 (2026) Open Access: https://doi.org/10.1016/j.electstud.2026.103104